Neujahr in Barcelona & Ausflüge in die katalonischen Berge

Silvester sollte heuer außergewöhnlich werden, darum folgten wir der Einladung eines Bekannten aus Spanien und entschieden, dort ein paar Tage Urlaub zu machen.

Tag 1:
Anreise; Geflogen sind wir mit Laudamotion (Achtung neue Handgepäcksbestimmung – für Koffer muss man das Priority Paket für €8 dazubuchen!), anschließend übernachteten wir im Tryp Airport Hotel, da die Preise für Hotelzimmer über Neujahr im Zentrum Barcelonas etwa 100% höher sind als regulär. Das Hotel kann man bedingt weiterempfehlen – langsames Servicepersonal, Bad nicht sauber, Warmwasserregulierung in der Dusche funktionierte schlecht.

Tag 2:
Mit dem Taxi ging es zum Evenia Hotel im Stadtteil Eixample. Danach trafen wir Freunde am Plaza de Catalunya zum Frühstück, anschließend spazierten wir durch die Ramblas, weiter in Richtung Hafen/Strand zum W Hotel um dort Karten für die dort stattfindende Silvesterparty zu organisieren. Barfuß gingen wir den durch Sand, genossen das traumhafte Wetter (17 Grad!) und gönnten uns anschließend Burger+Bier in einem Strandcafe.
Nach einer kurzen Auszeit im Hotel machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Blöderweise hatten wir nirgends fürs Abendessen reserviert (eh gewusst aber gekonnt ignoriert), also bestand unser abendlicher Spaziergang darin, ein geeignetes Restaurant zu finden. Die schicken Lokale waren selbstverständlich alle voll, insofern mussten wir uns mit einem mittelmäßigen Cafe/Restauarant (Cafe & Tapas Kette) zufrieden geben. Das Essen war recht mittelmäßig, mit Ausnahme der French Toasts – die kann man uneingeschränkt weiterempfehlen. Anschließend gings endlich zur Silvesterparty. Dort teilten wir Tisch mit nettem englischen Paar, unterhielten uns gut und genossen die im Ticket inkludierten Cocktails (€50, 2 Cocktails incl) Die Stimmung war gut, es wurde getanzt und getrunken, nur das Feuerwerk war (verglichen mit dem in Wien) sehr bescheiden, kein Countdown etc.

Tag 3:
Den Neujahrstag verbrachten wir recht sportlich mit einer ausgiebigen Wanderung zum Park Güell, von dort weiter auf den Tibidabo (dort gibts tolle Trails – absolute Empfehlung meinerseits!). Oben angekommen gabs erstmal einen Kaffee im La Florida Hotel, danach besichtigten wir die Kathedrale auf dem Tibidabo und den Freizeitpark von außen, weil er leider nur im Sommer geöffnet hat. Da wir es nicht schafften von dort aus ein Uber zu organisieren (Teile der Straße dürfen nur von Bussen befahren werden) marschierten wir in der Dunkelheit nach unten und ließen uns dort von unserem Bekannten mit dem Auto abholen und fuhren in sein Heimatdorf „Seva“, wo wir die nächsten Tage nächtigten.

Tag 4:
Ursprünglich wollten wir uns die spanischen Skigebiete aus der Nähe ansehen, aufgrund von mangelndem Schnee gabs dann eine Autofahrt durch die Berge (wunderschöner Ausblick – „katalonischer Grand Canyon“). In Rupit, einem kleinen Urlaubsort in den Bergen genossen wir ein spätes Mittagessen mit unserer Gastfamilie (Hostal Estrella – top Service, Essen gut!!); anschließend fuhren wir nach Vic (Kleinstadt in der Gegend – nicht außergewöhnlich schön, dafür absolut nicht touristisch).

Tag 5:
An Tag 5 gings zur Buggyfahrt in Cassa de la Selva mit Joan Pares, einem Rennfahrer mit nur 1 Arm/Bein – sehr lustig!! Dann fuhren wir extra für eine frische Paella ans Meer in ein schönes Fischlokal. Die Meeresfrüchte-Paella war leider etwas enttäuschend da sie in Katalonien ziemlich flüssig zubereitet wird und auch geschmacklich wenig mit meinen Vorstellungen zu tun hatte – was aber nicht heißt dass sie nicht gut war! Man sollte sie auf jeden Fall testen wenn man dort ist.
Danach gings zum Kartfahren in Blanes (noch lustiger – der Bleifuß kannte keine Grenzen!!). Abends gabs wieder Essen bei unserer superlieben Gastfamilie.

Tag 6:
Ausflug zum Kloster von Montsserat; dort gabs nach der Besichtigung des Klosters eine Wanderung mit wunderschönen, malerischer Ausblick in die Berge! Die Anzahl der Touristen war, trotz Nebensaison, gewaltig. Am Nachittag gings zum Essen in ein nahe gelegenes Lokal (Hostal Monistrol – essen dauert lang und war mittelmäßig, zumindest das gegrillte Huhn).

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